четверг, 26 мая 2016 г.

Südossetien plant Beitritt zu Russland

Zchinwali

Südossetien plant 2017 Referendum über Beitritt zu Russland

Südossetien:         17:20 Uhr  26.05.2016    
 

Das Referendum über den Beitritt Südossetiens zum Bestand der Russischen Föderation wird 2017 stattfinden, eine entsprechende Erklärung haben der Präsident der Republik Leonid Tibilow und der Parlamentspräsident Anatoli Bibilow unterzeichnet.

Das Dokument wurde in einer Sitzung des politischen Rats beim Präsidenten der Republik Südossetien verabschiedet.

Verhandlungen zwischen Südossetiens Republikchef Leonid Tibilow und Wladimir Putin
Südossetien: Referendum zum Beitritt zu Russland geplant
„Geleitet von den langfristigen Interessen des südossetischen Volkes und dem Bestreben, eine stabile gesellschaftspolitische Lage in der Republik Südossetien zu gewährleisten, treten wir mit der gemeinsamen Erklärung auf, die Entscheidung des politischen Rates beim Präsidenten der Republik Südossetien vom 26. Mai 2016 über die Zweckmäßigkeit eines Referendums über die Eingliederung der Republik Südossetien in den Bestand der Russischen Föderation im Jahr 2017 zu unterstützen“, heißt es in der Erklärung.

Wie in dem Dokument konkretisiert wird,  soll die Abstimmung nach den Präsidentschaftswahlen in der Republik stattfinden.
An der zur Erörterung des Referendums einberufenen Sitzung des politischen Rates haben Vertreter der Staatsorgane sowie der politischen Parteien und gesellschaftlichen Organisationen der Republik teilgenommen.

Wie das Oberhaupt von Südossetien anmerkte, werde man zur Durchführung des Referendums Veränderungen in das Grundgesetz der Republik einbringen müssen. Tibilow zufolge werden diese Verfassungsänderungen den Präsidenten der Republik ermächtigen, „sich mit dem Vorschlag an den Präsidenten Russlands zu wenden, ein gemeinsames Unionsorgan zu schaffen, dem wir unsere Befugnisse übergeben“.

„Damit befreien wir Russland von den politischen Risiken, die bei einem direkten Beitritt entstehen könnten“, so der südossetische Präsident abschließend. 

Südossetien ist eine Gebirgsregion unmittelbar südlich des Kamms des Großen Kaukasus. Sie wird von den meisten Staaten als Teil Georgiens angesehen, ist de facto jedoch unabhängig und untersteht nicht der Zentralmacht in Tiflis.

 
Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew
Medwedew: Staaten können nur bei friedlicher Beilegung von Konflikten bestehen
In der Nacht zum 8. August 2008 hatten georgische Truppen die abtrünnige Provinz Südossetien angegriffen und einen Teil der Hauptstadt Zchinwali (russisch – Zchinwal) zerstört. Zum Schutz der Bürger, von denen viele auch russische Pässe hatten, musste Russland zur Befriedung Georgiens eigene Truppen in die Region verlegen.

Abchasien, welches die Jurisdiktion von Tiflis ebenso nicht anerkannte, verdrängte die georgischen Truppen mittlerweile aus dem Kodori-Flusstal. Am 26. August 2008 erkannte Moskau die Souveränität der beiden Republiken an und nahm später diplomatische Beziehungen zu ihnen auf.


 
 
 

 



 

Nato-Krieg gegen Russland.

Raketenschutzschild (Aegis-Kampfsystem) der Nato in der rumänischen Stadt Deveselu aktiviert

Experte: Nato scheint sich auf echten Krieg gegen Russland vorzubereiten.

 
Nato verstärkt Aktivitäten an Russlands Grenze:                                              18:40 26.05.2016
 

 Das Vorgehen der USA zur Verstärkung der Nato ist gegen eine vermeintliche Bedrohung gerichtet und kann nicht anders als Vorbereitung auf einen realen Krieg gewertet werden, wie der US-amerikanische Russland-Experte Professor Stephen Cohen in einer John-Batchelor-Show sagte.

Das, was zwischen Russland und der Nato geschehe, sei nicht sosehr ein Kalter Krieg, sondern vielmehr die Vorbereitungsetappe eines möglichen vollwertigen Konflikts, so Cohen. Nach seiner Meinung sind es die USA, die die Situation so weit getrieben haben. Russland habe nur reagiert.

 

Nato-Übung Noble Partner 16 in Georgien
Lawrow: Nato-Erstarken an Russlands Grenzen bleibt nicht unbeantwortet
"Das, was wir sehen können, ist eine Kriegsvorbereitung. Wir haben so etwas seit der Karibik-Krise, jedenfalls auf einem solchen Niveau, nicht mehr erlebt“, so Cohen.
Der Experte verwies darauf, dass die Militärallianz Zehntausende Soldaten sowie mit Atomsprengköpfen bestückte Raketen, Panzerbrigaden und Raketenabwehr-Systeme an den Grenzen Russlands stationieren wolle.

Die Nato habe vor kurzem eine Raketenabwehr-Basis in Rumänien aufgestellt, eine weitere solche Basis werde offensichtlich in mehreren Jahren in Polen entstehen, so Cohen.


US-Soldaten in Riga
WSJ: EU-Staaten nicht begeistert über Teilnahme an Nato-Einsatz in Osteuropa
Der Experte stellt die Frage, warum die USA den Konflikt mit Russland auf ein beispielloses Niveau anheben wollen, und beruft sich auf die Äußerung von US-Verteidigungsminister Ashton Carter, der zufolge die Nato sich vor dem Hintergrund von „Putins Aggression“ verstärke.

„Ich frage mich selbst: Welche Aggression Putins hat diese neue Eskalation provoziert?“, so Cohen.
Laut dem Experten hatte der Westen noch vor zwei Jahren den Vorwand, über eine gewisse Aggression zu sprechen, die mit der Situation im Osten der Ukraine verbunden gewesen sei. Aber auch dies sei umstritten, denn Russland habe kein Land erobert und niemandem gedroht, so Cohen.

 
Spatenstich für das US-Raketenabwehrsystem in Polen
Russlands Nato-Botschafter im Klartext: US-Raketenabwehr schon jetzt abfangbereit
Dass Putin die Baltischen Länder bedrohe, sei nichts weiter als ein Mythos und „Kriegspropaganda“, betonte der Experte.
Den Hauptgrund für die Ausweitung der Nato, die vor kurzem Montenegro als neues Mitglied aufgenommen hat, sieht Cohen nicht in Sicherheitsstreben, sondern in Gewinninteressen. Denn ein neues Nato-Mitglied werde zum Verbraucher von Erzeugnissen des US-Militärindustriekomplexes.

„Ich weiß genau, dass die Gewinne durch die Nato-Ausweitung Milliarden und letzten Endes auch Billionen US-Dollar betragen werden“, so der Experte.



 
 
 


среда, 25 мая 2016 г.

Bewusste Massaker in Syrien

Bewusste Massaker in Syrien: Damaskus richtet Vorwürfe an Türkei, USA und Katar

eine Frau mit Kind, Syrien

Kampf gegen den IS      11:56 Uhr  24.05.2016
 
 

Damaskus hat Saudi Arabien, der Türkei und Katar die blutigen Angriffe in mehreren Städten des Landes vorgeworfen, darunter in Zara, wo Dutzende Frauen entführt und getötet wurden. Dies geht aus einem Schreiben des ständigen Vertreters Syriens bei der Uno, Bashar Jaafari, an den Generalsekretär und den Vorsitzenden des Sicherheitsrates hervor.


„Dieses blutige Abschlachten ist die Fortsetzung einer ganzen Reihe von Terrorangriffen, die auf direkte Anweisung der extremistischen und fundamentalistischen Regime in Riad, Ankara und Doha systematisch gegen einige syrische Städte ausgeführt wurden“, so Jaafari.



Anschlag im syrischen Tartus
IS bekennt sich zu Anschlagsserie in Syrien – Opferzahl auf über 100 gestiegen
In dem Schreiben wird von einem großen Angriff durch Terrorkämpfer der Al-Nusra Front, Ahrar ash-Sham und derer Verbündeter auf das Dorf Zara in der Provinz Hama in der Nacht zum 12. Mai berichtet, wo die Terroristen unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 70 und 100 Frauen entführt und getötet haben sollen.

Dabei wird betont, dass sich diese Terrorgruppierungen in sozialen Netzwerken offen zu dem Massaker bekannt hätten. „Einige westliche und andere Staaten“ hielten diese bewaffneten Gruppierungen für „gemäßigt“, hieß es weiter.

Die Tragödie in Zara hätte dabei ausgerechnet zu einem Zeitpunkt stattgefunden, „als Vertreter der USA, Frankreichs, Großbritanniens und der Ukraine im UN-Sicherheitsrat die Aufnahme der Al-Nusra Front und der Organisation Ahrar ah-Sham in die UN-Liste der Terrororganisationen ablehnten“. Dies zeuge davon, dass „diese Staaten zu Verbrechen dieser Organisationen ermuntern und deren Taten hartnäckig ignorieren“.

Ziel solcher Angriffe sei, die Genfer Verhandlungen zur Regelung der Lage in Syrien und die Waffenruhe-Vereinbarung zu torpedieren, so Jaafari.
Das syrische Außenministerium hatte sich zuvor mit der Anfrage an die Uno gewandt, das Massaker in Zara zu verurteilen.

 





 
 


 

USA hat ihre „gemäßigte Opposition“ nicht unter kontrolle.

Zerstörte Häuser in Palmyra
Historische Stadt Palmyra

Moskau verblüfft: US-kontrollierte „gemäßigte Opposition“ droht mit Feuerpause-Stopp

 
Syrien:   14:53 Uhr  24.05.2016

 
Anschlag im syrischen Tartus
Anschlag in Tartus

 

Russlands Waffenexporte in den Irak

Russland exportiert Radarsysteme in den Irak

Radar vom Typ AORL-1AS
 
 
 
Technik:    19:28 Uhr  25.05.2016

Der russische High-Tech-Ausrüster „United Instrument Manufacturing Corporation“ liefert hochauflösende Radarsysteme an irakische Flughäfen, wie der Staatskonzern heute mitgeteilt hat.

Die Auslieferung der Radarsysteme stehe kurz vor dem Abschluss, hieß es aus dem Unternehmen. Die Anlagen seien für Flughäfen mit beliebiger Flugintensität konzipiert und ließen sich in automatisierte Flugbewegungssteuerungssysteme integrieren.  
Russlands Vizeregierungschef Dmitri Rogosin und Staatspräsident des Irak Fuad Masum
An den Irak werde die neue in Russland bereits erfolgreich eingesetzte Generation des Radars vom Typ AORL-1AS geliefert. Zusätzlich werde der russische Staatskonzern die irakischen Flughäfen mit sogenannten DME-Bodenstationen zur Messung der Entfernung zwischen Boden und Luftfahrzeug ausrüsten.
Laut Unternehmensangaben können die hochauflösenden Radaranlagen Luftfahrzeuge auf eine Entfernung von 160 Kilometern im primären Kanal bzw. 400 Kilometern im sekundären Kanal genauestens orten. Auch beim Ausfall eines Transponders bleibt die gesamte Anlage dank ihrer besonderen Konstruktion funktionsfähig.


„In nächster Zukunft ist die Auslieferung weiterer Produkte, die sich gerade im Endstadium der Entwicklung befinden, an Bagdad möglich“, äußerte ein Unternehmenssprecher.


Ein Richtung von UIMC-Rostech.
Die United Instrument Manufacturing Corporation ist eine Tochtergesellschaft des russischen Staatskonzerns Rostec. Der Konzern beschäftigt in mehr als 60 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mehr als 40.000 Mitarbeiter. Zum Kerngeschäft des Unternehmens gehört die Entwicklung und die Produktion von Robotertechnik, unbemannten Fluggeräten, medizinischer Ausrüstung, EDV-, Telekommunikations- und Steuerungssystemen, sowie Anlagen zur elektronischen Kriegsführung für die russischen Streitkräfte. Seine Erzeugnisse exportiert der Konzern in mehr als 30 Länder der Welt – insbesondere in Länder Asiens, Afrikas, Lateinamerikas und des Nahen Ostens. 2015 belegte der Staatskonzern in einem Ranking des SIPRI-Instituts den 24. Platz unter den 100 größten Rüstungsherstellern der Welt. Der jährliche Umsatz des Konzerns beläuft sich auf mehr als 100 Milliarden Rubel, umgerechnet 1,35 Milliarden Euro.







 

 
 
 

Putin begnadigt Sawtschenko

Kreml: Putin begnadigt ukrainische Pilotin - Sawtschenko bereits in Kiew.

Ukrainische Pilotin Nadeschda Sawtschenko in Kiew


Politik:  14:05 Uhr  25.05.2016
 

вторник, 24 мая 2016 г.

Russland VS. Daesh

USA erörtern mit Russland gemeinsame Einsätze gegen IS in Syrien.

Russische Hubschrauber Ka-52 „Alligator“ im Kampfeinsatz in Syrien

20:37Uhr  24.05.2016
 
 
 

Nato-Provoziert ein Krieg mit Russland.

Spatenstich für das US-Raketenabwehrsystem in Polen

Russlands Nato-Botschafter im Klartext: US-Raketenabwehr schon jetzt abfangbereit.

Russlands-Nato   16:27 Uhr  24.05.2016

Die in Europa stationierten Elemente der US-Raketenabwehr sind laut dem russischen Nato-Botschafter Alexander Gruschko schon jetzt in der Lage, russische strategische Kräfte abzufangen.

Rumänischen Stützpunkt Deveselu



 „Nach der Berechnung unserer Militäranalytiker sind die Systeme, die auf dem rumänischen Stützpunkt Deveselu stationiert sind, selbst in der aktuellen Konfiguration in der Lage, russische Strategische Mittel abzufangen“, sagte Gruschko in einer Videokonferenz Moskau-Brüssel.
 
Zitat:

"Die Situation werde sich 2018 weiter verschärfen, wenn der US-Raketenabwehr-Komplex in Polen in Betrieb genommen werde. „Das wird offensichtliche Risiken für Russlands Sicherheit erzeugen und die strategische Stabilität, die Jahrzehnte lang als die wichtigste Grundlage des Friedens und der Sicherheit in der Welt diente, ernsthaft deformieren“, so Gruschko weiter."

 
Der Botschafter betonte, dass Russland alle Gegenmaßnahmen unter Berücksichtigung der entstehenden Risiken ergreifen werde.


Flugabwehrraketensystem vom Typ Patriot
Experte: US-Raketenabwehr kann gegen russische strategische Ziele eingesetzt werden
Am 12. Mai hatte die Nato auf der Militärbasis Deveselu in Rumänien einen wichtigen Teil ihrer neuen Raketenabwehr in Osteuropa in Betrieb genommen. Sie soll nach offiziellen Angaben mögliche Angriffe durch den Iran abfangen. Am 14. Mai war in der Ortschaft Redzikowo im Kreis Slupsk in Nordostpolen mit der Errichtung einer weiteren Komponente des US-Raketenabwehrsystems der Nato in Osteuropa begonnen worden.

 

NATO-Raketenabwehr in Rumänien ist der größter Fehler den die NATO-USA nur machen können.

 
Stand:  02:53 Uhr   12.05.2016
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit baut die NATO an ihrem Raketenabwehrschild. Eine Radarstation mit Abwehrraketen soll heute in Rumänien für einsatzfähig erklärt werden - eine Provokation für Moskau. Als Folge könnte ein erneutes nukleares Wettrüsten drohen.
 
Von Christian Thiels, tagesschau.de
 
Warschau, Bukarest, Berlin, Rom - dem Erdboden gleich gemacht in einem nuklearen Feuersturm, ausgelöst von iranischen Atomraketen. Es waren dererlei Horrorszenarien, die die NATO 2010 bewogen, sich die US-Pläne für eine Raketenabwehr in Mitteleuropa zu eigen zu machen.
 
Heute nun soll die Raketenstellung samt Überwachungsradar im rumänischen Deveselu feierlich für voll einsatzfähig erklärt werden - für die Allianz nach eigenen Angaben "ein großer Schritt". Sogar NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich zur Zeremonie angesagt.
 
Das System besteht grob vereinfacht aus einem "Aegis"-Radar, wie es auch auf amerikanischen Kriegsschiffen eingesetzt wird, die im Mittelmeer als Teil des Raketen-Abwehrschildes stationiert sind. Außerdem wurden Abschussanlagen für die Abwehrraketen gebaut.
 
Die Raketenabwehranlage im rumänischen Deveselu (Foto aufgenommen vom U.S. Army Corps of Engineers Europe District)
galerie
Im Bau sah die Raketenabwehranlage im rumänischen Deveselu so aus. Inzwischen ist sie fertig und soll heute für voll einsatzfähig erklärt werden. (Foto aufgenommen vom U.S. Army Corps of Engineers Europe District)

Keine Bedrohung aus dem Iran

Schon am Freitag soll in Polen der erste Spatenstich für eine weitere Raketenbasis erfolgen. Moskau argwöhnt schon länger, dass sich das System vor allem gegen Russland richte, weil es die Fähigkeit zu einem nuklearen Vergeltungsschlag verringern könnte. Das haben USA und NATO zwar immer wieder bestritten, doch die eigentliche Bedrohung, die das System abwehren soll - der Iran nämlich - taugt spätestens seit dem Atomabkommen nicht mehr so recht als Schreckgespenst.
 
Experten kommen zu der Einschätzung, dass Teheran derzeit gar kein Interesse an Raketen habe, die weit über den Nahen Osten hinaus Ziele treffen und womöglich mit Atomsprengköpfen bewaffnet sein könnten. "Es gibt keine schlagkräftigen Beweise, dass der Iran aktiv an der Entwicklung von Mittelstrecken- oder Interkontinentalraketen arbeitet. Und so etwas kann man auch nicht einfach so entwickeln", urteilt Michael Ellemann vom Londoner "International Institute for Strategic Studies" IISS.
Einweihungszeremonie der Nato-Raketenabwehr in Deveselu/Rumänien | Bildquelle: AFP
Ein US-Soldat vor der Nato-Raketenabwehrstation in Deveselu/Rumänien
 

Eine Provokation für Russland?

Syrien und Libyen, von den US-Planern ebenfalls als mögliche Gefahren angeführt, sind wegen des tobenden Bürgerkrieges kaum in der Lage, weitreichende Raketen zu entwickeln. Ist das NATO-Abwehrsystem also überflüssig oder gar nur eine unnötige Provokation für Russland?
 
So sehen es zumindest viele Kritiker. Alexander Neu, Obmann der Linkspartei im Verteidigungsausschuss des Bundestages, warnt vor einer neuen Rüstungsspirale: "Mit dem NATO-Raketenabwehrsystem ist die Fähigkeit gegeben, Russlands Nuklearpotenzial zu neutralisieren. Allein das vertieft das ohnehin schon vorhandene Misstrauen enorm und zwingt die russische Seite wiederum, militärische Gegenmaßnahmen zu ergreifen."
 
Eine ähnliche Einschätzung kommt von eher überraschender Seite. Die militärische Führung der Bundeswehr hält die Stationierung des Abwehrsystems in der derzeitigen Lage für "nicht hilfreich", wie es ein hoher General im vertraulichen Gespräch formuliert, sie komme zur Unzeit. Denn die Lage zwischen Moskau und dem Westen ist derzeit alles andere als harmonisch.
 

Foto der US-Marine von einem russischen Kampfjet über der Ostsee | Bildquelle: dpa
Foto der US-Marine von einem russischen Kampfjet über der Ostsee
 

Einschüchterungsversuche über der Ostsee

Die NATO verstärkt ihre Truppenpräsenz in Osteuropa - zwar in eher bescheidenem Umfang, doch als politisches Symbol durchaus beachtlich. Moskau reagiert mit ähnlichen Gesten an seiner Westgrenze.
Über der Ostsee rund um das Baltikum versuchten sich beide Seiten in den vergangenen Monaten mehrfach gegenseitig, mit Kampfjets und Schiffen einzuschüchtern. Neben dem konventionellen Säbelrasseln könnte nun auch eine Neuauflage des nuklearen Wettrüstens bevorstehen.
 
Bereits Ende vergangenen Jahres drohte Russland angesichts der bevorstehenden Inbetriebnahme der NATO-Abwehrstellung in Rumänien schon einmal mit der Entwicklung von ganz neuen Interkontinentalraketen. Diese könnten "jedes Raketenabwehrsystem durchdringen", sagte General Sergei Karakaev, Kommandeur von Russlands Raketenstreitkräften.

INF-Vertrag steht infrage

Als Reaktion auf das Raketenabwehrsystem der NATO könnte Russland auch seine neuen und als sehr leistungsfähig geltenden Iskander-Raketen in der Ostsee-Exklave Kaliningrad stationieren und womöglich mit Atomsprengköpfen bewaffnen.
 
Schon jetzt gibt es laut dem scheidenden NATO-Kommandeur Philip Breedlove eine Marschflugkörper-Version der Iskander, die das INF-Abkommen über die Vernichtung landgestützter nuklearer Kurz- und Mittelstreckenraketen unterwandere. In Moskau hält man dagegen und erklärt den NATO-Abwehrschild als Bruch desselben Abkommens, das 1987 von Ronald Reagan und Michail Gorbatschow unterzeichnet wurde.
 
Bei Sicherheitspolitikern in Berlin, aber auch in Washington wächst die Sorge, dass Russland nun den gesamten INF-Vertrag aufkündigen könnte. Zumal die Leistungsfähigkeit der NATO-Raketenabwehr durch die Ausstattung mit moderneren Raketen in den kommenden Jahren noch deutlich steigen soll und damit auch die gefühlte Bedrohung in Moskau.
 
Die drohende Eskalation wäre vermeidbar gewesen. Schon 2007 bot Russlands Präsident Wladimir Putin dem Westen eine Kooperation bei der Raketenabwehr an. Dafür sollte die russische Radarstation in Gabala in Aserbaidschan in das System eingebunden werden. US-Experten besichtigten die Anlage aus Sowjetzeiten in der Folge auch, urteilten aber, dass sie veraltet und deshalb unbrauchbar sei. Obwohl Moskau eine Modernisierung in Aussicht stellte, wurde das Angebot schließlich abgelehnt.
 

             NATO-Stützpunkt in Rumänien geht in Betrieb

 

 

 

Putin will "NATO-Raketenabwehrsystem und damit die Bedrohung für für Russland Sicherheitsbedrohung ein Ende setzen"




Kremlchef Putin sieht das Raketenabwehrsystem in Rumänien als "Bedrohung". (Bild: ASSOCIATED PRESS)
Kremlchef Putin sieht das Raketenabwehrsystem in Rumänien als "Bedrohung".
 

Russlands Präsident Wladimir Putin sieht sich nach der Inbetriebnahme der neuen US- Raketenabwehr in Osteuropa  zu Gegenmaßnahmen veranlasst. Sein Land werde prüfen, "wie wir dieser Bedrohung der Sicherheit Russlands ein Ende zu setzen können", sagte Putin am Freitag bei einem Treffen mit Verteidigungsberatern in Sotschi.
 
"Wir werden alles Nötige tun, um das strategische Gleichgewicht zu wahren", so Putin weiter. Russland müsse sich der "Bedrohung seiner Sicherheit" stellen. Gleichzeitig sagte der Kremlchef, dass sein Land kein Interesse an einem neuen Rüstungswettlauf habe. Russland werde "hier sehr sorgfältig vorgehen".

Putin: USA wollen Wettrüsten provozieren

Den USA warf er vor, ein solches Wettrüsten provozieren zu wollen. Putin argumentierte, mit der Raketenabwehr in Osteuropa verletzten die Vereinigten Staaten den INF- Vertrag zur Eliminierung von Mittel- und Kurzstreckenraketen, den Washington und Moskau 1987 ausgehandelt hatten.
An der Ostgrenze der NATO war am Donnerstag erstmals ein US- Raketenabwehrsystem in Betrieb genommen worden. Die Anlage im südrumänischen Deveselu soll Raketen im Anflug auf Europa zerstören. Das Abwehrsystem in Deveselu, das im Juli beim Gipfel in Warschau offiziell in den Raketenabwehrschirm der NATO integriert werden soll, ist die zweite Phase beim Aufbau dieses NATO- Projektes. In der Türkei wurde bereits eine Radaranlage in Betrieb genommen, vier Schiffe mit Raketenabwehrsystemen sind im spanischen Rota stationiert.


NATO-Chef Stoltenberg in Deveselu: "Abwehrschirm nicht gegen Russland gerichtet." (Bild: APA/AFP/DANIEL MIHAILESCU)
NATO-Chef Stoltenberg in Deveselu: "Abwehrschirm nicht gegen Russland gerichtet."
 


 










понедельник, 23 мая 2016 г.

Amy`s wann lernt ihr endlich das nicht alle eure Schuabtreter sind.

Gefährlicher Spionageflug: Russlands Verteidigungsamt zitiert US-Militärattaché.

RC-135
RC-135 US-Spionage Flugzeug 
 
US-Spionage  20:21 23.05.2016