четверг, 14 июля 2016 г.

Daesh ( IS) setzt ihre Kampagne in Mossul für das Verbot des Satellitenfernsehens fort.

IS-Kampf gegen Satellitenschüssel

IS bereitet Anhänger auf möglichen Zusammenbruch des selbsternannten „Kalifats“ vor.

Irak:  17:44 Uhr 14.07.2016  

Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) setzt ihre Kampagne in Mossul für das Verbot des Satellitenfernsehens fort. Die dortige Bevölkerung darf keinen Zugang zu Satellitensendern haben, denn diese zeigen die Untaten des IS im übrigen Irak. Sputnik veröffentlicht Fotos eines Lkw mit von den Wohnhäusern demontierten Satellitenschüsseln.

Die IS-Kämpfer organisieren zahlreiche Massenoperationen gegen die Einwohner der Stadt Mossul. Im Rahmen dieser Aktionen dringen sie in Wohnhäuser ein, verhaften die Menschen und ziehen deren Vermögen ein. Die IS-Dschihadisten bauen alle Satellitenschüsseln ab, wobei sie der Bevölkerung verbieten, jene Sender zu sehen, die die Angriffsoperationen der Regierungstruppen zeigen.

Sputnik hat exklusive Fotoaufnahmen erhalten, auf denen ein großer mit Satellitenschüsseln beladener Lkw zu sehen ist.


IS-Kampf gegen Satellitenschüssel
 IS-Kampf gegen Satellitenschüssel
 

Ein großer mit Satellitenschüsseln beladener Lkw
 Ein großer mit Satellitenschüsseln beladener Lkw

Einem Einwohner zufolge gehört der Lkw den Munizipalbehörden der Stadt, die zurzeit unter Kontrolle der IS-Kämpfer stehen. Die sogenannte „islamische Polizei“ fahre durch die Straßen der Stadt und suche nach Satellitenschüsseln. Die meisten seien in den Bezirken des westlichen Ufers des Tigris in der Stadt Mossul demontiert worden, sagte der Einwohner, dessen Namen aus Sicherheitsgründen nicht genannt wird.


 
 
„Die IS-Dschihadisten dringen in unsere Häuser ein, nehmen den Familien ihre Satellitenschüsseln ab, wobei sie erklären, dass sie eine gesetzliche Grundlage dafür hätten, weil die Terrormiliz Daesh vor drei Monaten ein Dokument veröffentlicht habe, in dem sie die Bevölkerung zum Verzicht auf das Satellitenfernsehen aufruft“, so der Einwohner von Mossul.
 
Die IS-Kämpfer kennzeichnen die Straßen, in denen sie alle Antennen abgebaut haben, mit dem Wort „Done“. Zudem gibt es eine körperliche Bestrafung oder eine Geldstrafe für alle Gegner: 80 Peitschenhiebe oder eine von den IS-Kämpfern vor Ort festgelegte Geldsumme.        
 
                                        

IS bereitet Anhänger auf möglichen Zusammenbruch des selbsternannten „Kalifats“ vor.

Flagge der Terrorgruppierung Islamischer Staat in Palmyra

IS bereitet Anhänger auf möglichen Zusammenbruch des selbsternannten „Kalifats“ vor.

Zeitungen:  12:31 Uhr 14.07.2016                                                   Nesawissimaja Gaseta
 
 
 
 

среда, 13 июля 2016 г.

Russland entwickelt Bomber für Atomangriffe aus dem All

Triebwerk

Triebwerk für Russlands Weltraum-Bomber steht 2020

Technik:    15:44 Uhr 13.07.2016
 

Der Prototyp eines Triebwerks für russische Weltraum-Bomber soll bis 2020 entwickelt sein, wie am Mittwoch der Projektverantwortliche und Oberstleutnant Alexej Solodownikow mitteilte. Das neue Triebwerk wird in der Atmosphäre und ebenso im Weltraum funktionieren.

 
„Die Idee ist, dass das Triebwerk zwei Konturen besitzt, sodass es in der Atmosphäre funktionieren und sich auch auf den Flug im luftleeren Raum umschalten kann“, erläutert Solodownikow, Dozent an der Militärakademie für Russlands Strategische Raketentruppen. „Im Augenblick gibt es solche Triebwerke in Russland noch nicht, in einer Anlage sind zugleich Flugzeug- und Raketentriebwerk vereint.“
UntitledZuvor hatte Solodownikows gesagt, dass man in Russland einen strategischen Überschall-Bomber entwickeln würde, der Kernwaffenschläge auch aus dem Weltraum ausführen könnte.

Laut dem Befehlshaber der russischen Strategischen Raketentruppen, Sergej Karakajew, wurde an der Filiale der Militärakademie der Russischen Strategischen Raketentruppen „Peter der Große“ in Serpuchow das Triebwerk für ein künftiges im Weltraum einsetzbares Flugzeug entwickelt und getestet. Es sei geplant, dieses beim internationalen Militärtechnik-Forum „Armija-2016“ (Armee-2016) vorzustellen.
 
 

Russland entwickelt Bomber für Atomangriffe aus dem All

 PAK-DA

Ein strategischer Hyperschall-Langstreckenbomber, der aus dem Weltraum Atomschläge ausführen kann, wird in Russland entwickelt, sagte Oberstleutnant Alexej Solodownikow, der Entwickler des Triebwerkes für den neuen Jet und Dozent an der Serpuchower Filiale der Militärakademie für strategische Raketentruppen, am Mittwoch gegenüber Sputnik.


Triebwerk
Triebwerk für Russlands Weltraum-Bomber steht 2020
Wie Generaloberst Sergej Karakajew zuvor mitgeteilt hatte, ist ein Triebwerk für das zukunftsorientierte Luft- und Raumflugzeug entwickelt und getestet worden. Das Triebwerk soll beim internationalen Militärforum „Armee 2016“ präsentiert werden.

Der neue strategische Bomber könne von einem gewöhnlichen Flugplatz starten, den Luftraum patrouillieren, auf Kommando hin in den Weltraum eintreten, von dort aus Schläge, darunter auch nukleare, ausführen und zu seinem Flugplatz zurückkehren, so Solodownikow. Ihm zufolge wird das Flugzeug umfassende Möglichkeiten haben und – im Weltraum fliegend –einen beliebigen Punkt der Erde in ein bis zwei Stunden erreichen können.

Die Startmasse der Maschine soll 20 bis 25 Tonnen betragen.
 
 

 

Russland entwickelt Bomber für Atomangriffe aus dem All

Triebwerk

Triebwerk für Russlands Weltraum-Bomber steht 2020

Technik:    15:44 Uhr 13.07.2016
 

Der Prototyp eines Triebwerks für russische Weltraum-Bomber soll bis 2020 entwickelt sein, wie am Mittwoch der Projektverantwortliche und Oberstleutnant Alexej Solodownikow mitteilte. Das neue Triebwerk wird in der Atmosphäre und ebenso im Weltraum funktionieren.

 
„Die Idee ist, dass das Triebwerk zwei Konturen besitzt, sodass es in der Atmosphäre funktionieren und sich auch auf den Flug im luftleeren Raum umschalten kann“, erläutert Solodownikow, Dozent an der Militärakademie für Russlands Strategische Raketentruppen. „Im Augenblick gibt es solche Triebwerke in Russland noch nicht, in einer Anlage sind zugleich Flugzeug- und Raketentriebwerk vereint.“
UntitledZuvor hatte Solodownikows gesagt, dass man in Russland einen strategischen Überschall-Bomber entwickeln würde, der Kernwaffenschläge auch aus dem Weltraum ausführen könnte.

Laut dem Befehlshaber der russischen Strategischen Raketentruppen, Sergej Karakajew, wurde an der Filiale der Militärakademie der Russischen Strategischen Raketentruppen „Peter der Große“ in Serpuchow das Triebwerk für ein künftiges im Weltraum einsetzbares Flugzeug entwickelt und getestet. Es sei geplant, dieses beim internationalen Militärtechnik-Forum „Armija-2016“ (Armee-2016) vorzustellen.
 
 

Russland entwickelt Bomber für Atomangriffe aus dem All

 PAK-DA

Ein strategischer Hyperschall-Langstreckenbomber, der aus dem Weltraum Atomschläge ausführen kann, wird in Russland entwickelt, sagte Oberstleutnant Alexej Solodownikow, der Entwickler des Triebwerkes für den neuen Jet und Dozent an der Serpuchower Filiale der Militärakademie für strategische Raketentruppen, am Mittwoch gegenüber Sputnik.


Triebwerk
Triebwerk für Russlands Weltraum-Bomber steht 2020
Wie Generaloberst Sergej Karakajew zuvor mitgeteilt hatte, ist ein Triebwerk für das zukunftsorientierte Luft- und Raumflugzeug entwickelt und getestet worden. Das Triebwerk soll beim internationalen Militärforum „Armee 2016“ präsentiert werden.

Der neue strategische Bomber könne von einem gewöhnlichen Flugplatz starten, den Luftraum patrouillieren, auf Kommando hin in den Weltraum eintreten, von dort aus Schläge, darunter auch nukleare, ausführen und zu seinem Flugplatz zurückkehren, so Solodownikow. Ihm zufolge wird das Flugzeug umfassende Möglichkeiten haben und – im Weltraum fliegend –einen beliebigen Punkt der Erde in ein bis zwei Stunden erreichen können.

Die Startmasse der Maschine soll 20 bis 25 Tonnen betragen.
 
 

 

Amerikaner demonstrieren in Syrien wahres Verhältnis zum Daesh ( IS )......

Der US-Flugzeugträger Dwight D. Eisenhower im Mittelmeer

 USA demonstrieren in Syrien wahres Verhältnis zum Daesh – Expertenmeinungen.

Kampf gegen den IS:  17:37 Uhr 08.07.2016
 

Die Ursache für den Misserfolg der mit Luftunterstützung der US-Luftwaffe im Osten Syriens geführten Operation ist jetzt bekannt geworden. Wie „The Washington Post“ schreibt, haben die US-Kampfjets im kritischsten Augenblick der Offensive gegen Daesh-Kämpfer unweit von Abu Kamal ihre Bündnisp




Situation in Aleppo
 Offensive auf Manbidsch: US-Koalition stoppt Feuerhilfe für syrische Opposition 
Eigenen Quellen zufolge, so die Zeitung, sei den Piloten mitten im Gefecht vom Stabschef befohlen worden, dieses Gebiet zu verlassen und zwecks wichtigerer Ziele in die Umgebung von Falludscha zu fliegen. Die ohne Luftunterstützung gebliebenen syrischen Oppositionskräfte hätten daraufhin ihre Offensive einstellen müssen und seien von den angreifenden Daesh-Kämpfern in die Flucht geschlagen worden, heißt es.

Laut „The Washington Times” „weckt dieser Vorfall Zweifel an den Möglichkeiten der USA und der von ihr angeführten Koalition, syrische Truppen aufzustellen, die dem Daesh (IS) widerstehen können. Nun ergibt sich die Frage, ob die Bündnispartner über ausreichende Ressourcen für den Kampf gegen die IS-Kämpfer verfügen, wenn sie während einer solchen Militäroperation ihre Kräfte verlegen mussten.“
 

Die Agentur Sputnik hat diese Frage an einen iranischen Experten gerichtet. Hassan Hanizadeh, einst Chefredakteur der iranischen Nachrichtenagentur MehrNews, kommentierte die „Flucht“ der US-Luftwaffe vom Gefechtsfeld in Syrien.

US-Soldat in Syrien
 Syrien: IS soll US-Spezialkräfte gefangen genommen haben
Dieser Vorfall habe gezeigt, dass die Strategie der USA und ihrer Bündnispartner zur Schaffung einer effektiven Internationalen Anti-Terror-Koalition ein Fiasko erlebe. Denn die vor drei Jahren geschaffene und von den USA angeführte Koalition von 66 Staaten gegen den Daesh (IS) habe keine wesentlichen Ergebnisse erzielen können. Ihre Strategie und Pläne, ihre Operationen zur Ausmerzung des Phänomens Daesh seien gescheitert. Die USA hätten sich keineswegs den Kampf gegen diese Terrormiliz, sondern die Vorbereitung des Bodens für einen noch größeren Einfluss der Terroristen zum Ziel gesetzt, sagte der Experte. Die jüngsten Ereignisse in Saudi-Arabien, der Türkei, in Bangladesch und im Irak würden zeigen, dass „der bis an die Zähne bewaffnete Daesh fähig ist, aktiv in den Ländern zu agieren, die als Bündnispartner der Amerikaner auftreten – in Saudi-Arabien und in der Türkei“.
 
Ferner betonte der Experte, dass die USA „heute einfach keinen anderen Ausweg haben, als mit solchen großen Akteuren in der Region wie der Iran und Russland zu kooperieren, um die Terroristen zu neutralisieren, die sie selbst geschaffen haben“.  Wo der Daesh sich nun den Grenzen der Freunde und Partner der USA genähert habe, sei Washington genötigt, seine Strategie in der Region grundlegend zu ändern und ein ernsthaftes Bündnis mit anderen Ländern gegen den Daesh zu bilden. „Der oben erwähnte Befehl, den syrischen Luftraum zu verlassen und in den Irak zu fliegen, zeugt von der Sorge des Pentagons, dass die Terroristen im Irakischen Kurdistan und in Mossul Erfolg haben könnten. Diese Flucht ist so einzuschätzen, dass die USA eine aktive Zusammenarbeit mit den Hauptakteuren im Kampf gegen den Daesh in der Region brauchen“, sagte Hassan Hanizadeh überzeugt. 
 

Video: IS-Hochburg gefallen: Falludscha weitgehend zerstört und verwüstet





US-Soldaten im Kampf gegen IS in Rakka
Mitten im Anti-IS-Gefecht: US-Armee überlässt Verbündete in Syrien den Terroristen
Ein anderer Experte für internationale Politik, der Direktor des in Teheran beheimateten Analytischen Forschungszentrums für internationale Beziehungen, Seyed Abd al Majid Zavari, betonte, dass dieses Manöver der US-Luftwaffe inmitten eines Gefechts bei weitem nicht der erste solche Fall gewesen sei.

„Es war nicht das erste Mal, dass die US-Luftwaffe im Vergleich zu anderen Kräften, die den Daesh aktiv bekämpfen, ein solch seltsames Manöver unternommen hat. Es ist für niemanden ein Geheimnis, wie die Amerikaner den Terrormilizen in Syrien und im Irak logistische, finanzielle, strategische und auch Luftunterstützung erwiesen haben“, so Seyed Abd al Majid Zavari. 
 
 Türkischer Außenminister: „US-Soldaten sollen IS-Abzeichen tragen“

US-Soldaten im Anti-IS-Kampf in Rakka
„Meuterei“ im US-Außenministerium: „Sie tun alles, um Assads Sieg zu verhindern“
Man könne die jüngste Flucht der US-Kampfjets vom Gefechtsfeld im Osten Syriens auch als ein „taktisches Manöver der neuen großen Strategie Washingtons in der Nahost-Region der Zukunft“ werten.  Wohl kaum zeuge es von einer Unfähigkeit der USA, den Daesh zu bekämpfen. Eher mangele es Washington an dem Wunsch, die Terroristen in dieser Region völlig zu vernichten. „Statt die Terroristen zu bekämpfen, nutzt es den Daesh als Instrument, um Druck auf seine Konkurrenten in der Region – Russland und den Iran – auszuüben“, meint der Experte.

Die jüngsten Ereignisse hätten gezeigt, dass der IS, nachdem er Chaos, Angst und Schrecken gesät und die Sicherheit in mehreren Ländern des Nahen Ostens zerstört habe, damit geholfen habe, die Expansionspolitik der USA in der Region zu gewährleisten. Andererseits sei das Pentagon in keine einfache Situation geraten und müsse befürchten, dass der von ihnen ins Leben gerufene Daesh ins Wanken kommen und die Interessen der Amerikaner und ihrer Bündnispartner in der Region zunichtemachen könnte.
 
Video: „Sensenmann“ gecrasht: IS-Terroristen zeigen „stolz“ US-Kampfdrohne in Syrien


 


Russische Luftwaffe auf dem Luftstützpunkt Hmeimim
Der Syrien-Einsatz Russlands und der USA im Vergleich
Eines der Schlüsselszenarios, das die besten amerikanischen Strategen bis 2020 ausgearbeitet hätten, so der Experte, sei es, „Westasien in unzählige Bürgerkriege zu stürzen, um dem Einfluss und der Stärke Chinas und Russlands zu schaden“.

„Der Vorfall um die US-Luftwaffe in Syrien muss für die anderen Akteure der Region, die den Daesh aktiv bekämpfen, — für den Iran, Syrien, Russland und den Irak, ein Signal werden. Diese Länder müssen ihre unabhängige Politik des Kampfes fortsetzen, aber nicht unter der Ägide der von den USA geführten Internationalen Koalition. Somit werden sie nicht nur ihre Interessen wahren, sondern auch den globalen arglistigen Plänen der amerikanischen Politik in der Region widerstehen können“, äußerte der iranische Experte Seyed Abd al Majid Zavari im Gespräch mit der Agentur Sputnik.
 

 

Amerikaner demonstrieren in Syrien wahres Verhältnis zum Daesh ( IS )......

Der US-Flugzeugträger Dwight D. Eisenhower im Mittelmeer

 USA demonstrieren in Syrien wahres Verhältnis zum Daesh – Expertenmeinungen.

Kampf gegen den IS:  17:37 Uhr 08.07.2016
 

Die Ursache für den Misserfolg der mit Luftunterstützung der US-Luftwaffe im Osten Syriens geführten Operation ist jetzt bekannt geworden. Wie „The Washington Post“ schreibt, haben die US-Kampfjets im kritischsten Augenblick der Offensive gegen Daesh-Kämpfer unweit von Abu Kamal ihre Bündnisp




Situation in Aleppo
 Offensive auf Manbidsch: US-Koalition stoppt Feuerhilfe für syrische Opposition 
Eigenen Quellen zufolge, so die Zeitung, sei den Piloten mitten im Gefecht vom Stabschef befohlen worden, dieses Gebiet zu verlassen und zwecks wichtigerer Ziele in die Umgebung von Falludscha zu fliegen. Die ohne Luftunterstützung gebliebenen syrischen Oppositionskräfte hätten daraufhin ihre Offensive einstellen müssen und seien von den angreifenden Daesh-Kämpfern in die Flucht geschlagen worden, heißt es.

Laut „The Washington Times” „weckt dieser Vorfall Zweifel an den Möglichkeiten der USA und der von ihr angeführten Koalition, syrische Truppen aufzustellen, die dem Daesh (IS) widerstehen können. Nun ergibt sich die Frage, ob die Bündnispartner über ausreichende Ressourcen für den Kampf gegen die IS-Kämpfer verfügen, wenn sie während einer solchen Militäroperation ihre Kräfte verlegen mussten.“
 

Die Agentur Sputnik hat diese Frage an einen iranischen Experten gerichtet. Hassan Hanizadeh, einst Chefredakteur der iranischen Nachrichtenagentur MehrNews, kommentierte die „Flucht“ der US-Luftwaffe vom Gefechtsfeld in Syrien.

US-Soldat in Syrien
 Syrien: IS soll US-Spezialkräfte gefangen genommen haben
Dieser Vorfall habe gezeigt, dass die Strategie der USA und ihrer Bündnispartner zur Schaffung einer effektiven Internationalen Anti-Terror-Koalition ein Fiasko erlebe. Denn die vor drei Jahren geschaffene und von den USA angeführte Koalition von 66 Staaten gegen den Daesh (IS) habe keine wesentlichen Ergebnisse erzielen können. Ihre Strategie und Pläne, ihre Operationen zur Ausmerzung des Phänomens Daesh seien gescheitert. Die USA hätten sich keineswegs den Kampf gegen diese Terrormiliz, sondern die Vorbereitung des Bodens für einen noch größeren Einfluss der Terroristen zum Ziel gesetzt, sagte der Experte. Die jüngsten Ereignisse in Saudi-Arabien, der Türkei, in Bangladesch und im Irak würden zeigen, dass „der bis an die Zähne bewaffnete Daesh fähig ist, aktiv in den Ländern zu agieren, die als Bündnispartner der Amerikaner auftreten – in Saudi-Arabien und in der Türkei“.
 
Ferner betonte der Experte, dass die USA „heute einfach keinen anderen Ausweg haben, als mit solchen großen Akteuren in der Region wie der Iran und Russland zu kooperieren, um die Terroristen zu neutralisieren, die sie selbst geschaffen haben“.  Wo der Daesh sich nun den Grenzen der Freunde und Partner der USA genähert habe, sei Washington genötigt, seine Strategie in der Region grundlegend zu ändern und ein ernsthaftes Bündnis mit anderen Ländern gegen den Daesh zu bilden. „Der oben erwähnte Befehl, den syrischen Luftraum zu verlassen und in den Irak zu fliegen, zeugt von der Sorge des Pentagons, dass die Terroristen im Irakischen Kurdistan und in Mossul Erfolg haben könnten. Diese Flucht ist so einzuschätzen, dass die USA eine aktive Zusammenarbeit mit den Hauptakteuren im Kampf gegen den Daesh in der Region brauchen“, sagte Hassan Hanizadeh überzeugt. 
 

Video: IS-Hochburg gefallen: Falludscha weitgehend zerstört und verwüstet





US-Soldaten im Kampf gegen IS in Rakka
Mitten im Anti-IS-Gefecht: US-Armee überlässt Verbündete in Syrien den Terroristen
Ein anderer Experte für internationale Politik, der Direktor des in Teheran beheimateten Analytischen Forschungszentrums für internationale Beziehungen, Seyed Abd al Majid Zavari, betonte, dass dieses Manöver der US-Luftwaffe inmitten eines Gefechts bei weitem nicht der erste solche Fall gewesen sei.

„Es war nicht das erste Mal, dass die US-Luftwaffe im Vergleich zu anderen Kräften, die den Daesh aktiv bekämpfen, ein solch seltsames Manöver unternommen hat. Es ist für niemanden ein Geheimnis, wie die Amerikaner den Terrormilizen in Syrien und im Irak logistische, finanzielle, strategische und auch Luftunterstützung erwiesen haben“, so Seyed Abd al Majid Zavari. 
 
 Türkischer Außenminister: „US-Soldaten sollen IS-Abzeichen tragen“

US-Soldaten im Anti-IS-Kampf in Rakka
„Meuterei“ im US-Außenministerium: „Sie tun alles, um Assads Sieg zu verhindern“
Man könne die jüngste Flucht der US-Kampfjets vom Gefechtsfeld im Osten Syriens auch als ein „taktisches Manöver der neuen großen Strategie Washingtons in der Nahost-Region der Zukunft“ werten.  Wohl kaum zeuge es von einer Unfähigkeit der USA, den Daesh zu bekämpfen. Eher mangele es Washington an dem Wunsch, die Terroristen in dieser Region völlig zu vernichten. „Statt die Terroristen zu bekämpfen, nutzt es den Daesh als Instrument, um Druck auf seine Konkurrenten in der Region – Russland und den Iran – auszuüben“, meint der Experte.

Die jüngsten Ereignisse hätten gezeigt, dass der IS, nachdem er Chaos, Angst und Schrecken gesät und die Sicherheit in mehreren Ländern des Nahen Ostens zerstört habe, damit geholfen habe, die Expansionspolitik der USA in der Region zu gewährleisten. Andererseits sei das Pentagon in keine einfache Situation geraten und müsse befürchten, dass der von ihnen ins Leben gerufene Daesh ins Wanken kommen und die Interessen der Amerikaner und ihrer Bündnispartner in der Region zunichtemachen könnte.
 
Video: „Sensenmann“ gecrasht: IS-Terroristen zeigen „stolz“ US-Kampfdrohne in Syrien


 


Russische Luftwaffe auf dem Luftstützpunkt Hmeimim
Der Syrien-Einsatz Russlands und der USA im Vergleich
Eines der Schlüsselszenarios, das die besten amerikanischen Strategen bis 2020 ausgearbeitet hätten, so der Experte, sei es, „Westasien in unzählige Bürgerkriege zu stürzen, um dem Einfluss und der Stärke Chinas und Russlands zu schaden“.

„Der Vorfall um die US-Luftwaffe in Syrien muss für die anderen Akteure der Region, die den Daesh aktiv bekämpfen, — für den Iran, Syrien, Russland und den Irak, ein Signal werden. Diese Länder müssen ihre unabhängige Politik des Kampfes fortsetzen, aber nicht unter der Ägide der von den USA geführten Internationalen Koalition. Somit werden sie nicht nur ihre Interessen wahren, sondern auch den globalen arglistigen Plänen der amerikanischen Politik in der Region widerstehen können“, äußerte der iranische Experte Seyed Abd al Majid Zavari im Gespräch mit der Agentur Sputnik.
 

 

UN-Syrien-Gesandter „drückt sich vor seinen Pflichten“

Russlands Außenminister Sergej Lawrow (rechts), UN-Sondergesandter Staffan de Mistura (Archivbild)

Lawrow: UN-Syrien-Gesandter „drückt sich vor seinen Pflichten“

 
Politik:  20:44 Uhr 12.07.2016
 

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat Staffan de Mistura beschuldigt, seinen Amtspflichten als UN-Sondergesandter für Syrien aus dem Wege zu gehen. Laut Lawrow zögert de Mistura unbegründet mit der Einberufung neuer Syrien-Gespräche.

 
Aleppo
Konfrontation USA-Russland in Syrien erst am Anfang
„Uns beunruhigt, dass Staffan de Mistura, Sondergesandter des UN-Generalsekretärs, sich in der letzten Zeit vor seinen Pflichten drückt“, äußerte Lawrow am Dienstag. Er verwies darauf, dass de Mistura — statt schnellstens eine neue Runde der innersyrischen Gespräche anzuberaumen – dazu aufrufe, dass zuerst Russland und die USA unter sich eine politische Regelung in Syrien aushandeln sollten. Erst danach werde er innersyrische Verhandlungen einberufen.

„Dieser Ansatz ist falsch“, so Lawrow.  Das sei ein sehr schlechtes Signal an die unversöhnliche Opposition, die immer neue Ultimaten über Assads Rücktritt  stelle, sagte Lawrow. Der Dialog zwischen Russland und den USA zu Syrien eigne sich nicht als Ersatz für die Friedensgespräche.

Die jüngsten Syrien-Gespräche in Genf hatten im April stattgefunden. Die für Mai geplante nächste Runde  wurde abgesagt, weil es de Mistura nicht gelungen war, die Regierung und die Opposition in Syrien zu direkten Verhandlungen zu bewegen. Ein neuer Termin konnte bislang nicht vereinbart werden.